BERGBAU ERLEBEN
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SCHIRRHOF · KAMP-LINTFORT
Auch die Zeche Friedrich Heinrich blieb vom Zweiten Weltkrieg nicht verschont.
Ab 1943 nahmen die Luftangriffe zu. Besonders schwer wurde die Zeche am 21. November 1944 getroffen: Bomben trafen zwei Koksofenbatterien, 80 Öfen wurden zerstört. Auch ein 125 Meter hoher Schornstein wurde getroffen.
Der Krieg hinterließ seine Spuren aber nicht nur an Gebäuden und Anlagen. Bei einem Bombenangriff im Oktober 1944 wurde auch das Grubenpferd Karro durch einen Bombensplitter verletzt.
EIN ORT IM AUSNAHMEZUSTAND
SCHAU DICH UM
In den letzten Monaten des Krieges konnte die Zeche nur noch einen Bruchteil ihrer normalen Menge fördern.
Am 5. März 1945 wurde Kamp-Lintfort von amerikanischen Truppen besetzt. Die Zeche stand anschließend bis 1949 unter alliierter Militärverwaltung.
NÄCHSTE STATION
Halte am Gebäude Ausschau nach einem besonderen Detail: einem Gebäude mit Uhr.
Gefahren gehörten im Bergbau allerdings nicht nur in Kriegszeiten zum Alltag.
Direkt am Schirrhof gab es deshalb eine eigene Grubenfeuerwehr.
Dort findest du den nächsten QR-Code.